A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
A
  
AdaptationAnpassung der Empfindlichkeit des Auges an veränderte Seh- und Lichtbedingungen; insbesondere an die Helligkeit.
  
AGLVArbeitsgemeinschaft Lampen-Verwertung. Internet: www.zvei.org/index.php?id=809
  
AkkommodationAkkommodation ist eine dynamische Anpassung der Brechkraft (Brennweite) des Auges. Sie führt dazu, dass ein Objekt, das sich in einer beliebigen Entfernung zwischen dem individuell unterschiedlichen optischen Nah- und Fernpunkt befindet, scharf auf der Netzhautebene abgebildet wird und somit eine wesentliche Voraussetzung für deutliches Sehen erfüllt wird.



B
  
BeleuchtungsstärkeDie Beleuchtungsstärke (Formelzeichen E, SI-Einheit: Lux bzw. lux, Einheitenzeichen: lx) ist die fotometrische Entsprechung zur Bestrahlungsstärke E (Einheit: Watt/Quadratmeter bzw. W/m²) in der Radiometrie. E ist der Quotient aus dem einfallenden Lichtstrom Φ pro Element der Empfängerfläche Ae, also die Lichtleistung je Fläche. Die Beleuchtungsstärke ist damit eine reine Empfängergröße.
  
Beleuchtungsstärke
vertikale, horizontale
Die vertikale Beleuchtungsstärke Ev bzw. horizontale Beleuchtungsstärke Eh ist der Quotient aus dem auf eine vertikale bzw. horizontale Fläche ebene Fläche auftreffenden Lichtstrom und der Größe dieser Fläche. SI-Einheit: Lux bzw. lux, Einheitenzeichen: lx.
  
Beleuchtungsstärke 
zylindrische
Die zylindrische Beleuchtungsstärke Ez ist der arithmetische Mittelwert der an einem Punkt und im horizontalen Winkelbereich von 0° bis 360°, d.h. auf der Fläche eines senkrecht stehenden Zylinders vorhandenen vertikalen Beleuchtungsstärke.
SI-Einheit: Lux bzw. lux, Einheitenzeichen: lx.
  
Brandschutz

Leuchten, geeignet zur Montage auf normal entflammbaren Flächen.   

C
  
CELMAFederation of National Manufacturers Associations for Luminaires and Electrotechnical Components in the European Union. Dachverband der Europäischen Leuchtenindustrie. Internetseite: www.celma.org
  
CIECommission Internationale del l'Eclairage (Internationale Beleuchtungskommission)
  
CRI (Colour Rendering Index) Die Farbwiedergabe bezeichnet die Beziehung zwischen Farbreiz und Farbeindruck. Damit wird die Wiedergabe von Farben beschrieben, die von einem Gegenstand unter Einfluss einer bestimmten Lichtquelle reflektiert werden und im Vergleich zum einer Referenzlichtquelle.
D
  
DALI DALI (Digital Adressable Lighting Interface) ist eine standardisierte Schnittstelle zur Ansteuerung von geeigneten elektronischen Vorschaltgeräten. Die digitalen Steuersignale ermöglichen die individuelle Adressierbarkeit einzelner Betriebsmittel.
DINDeutsches Institut für Normung e.V. (DIN)
Dreibanden-LeuchtstofflampenDreibanden-Leuchtstofflampen sind heute der Standard bei Leuchtstofflampen. Das Licht wird mittels dreier Leuchtstoffe in der Lampe erzeugt. Die Mischung der der drei erzeugten Farben ergibt weißes Licht mit einer sehr guten Lichtqualität.



 

E
  
EEIEnergieklassifizierung. Festlegung der CELMA zu Energieklassen von Vorschaltgeräten für Leuchtstofflampen (Energy Efficency Index)
  
EG-RichtlinienVorschriften (Gesetze) der Europäischen Gemeinschaft, die in einer vorgeschriebenen Zeit in nationale Gesetze übertragen werden müssen
  
ELCDachverband der Europäischen Lampenindustrie - Internetseite: www.elcfed.org
  
Elektronisches Vorschaltgerät EVGVorschaltgeräte werden zum Betrieb von Gasentladungslampen, sowie für den Betrieb von EVG-Modulen benötigt. Je nach Anforderung begrenzen Vorschaltgeräte den Strom durch eine Lampe, stellen einen konstanten Strom oder eine konstante Spannung zur Verfügung. Für Gasentladungslampen wurden früher ausschließlich magnetische Vorschaltgeräte eingesetzt. Diese magnetischen Vorschaltgeräte werden nach und nach von elektronisch arbeitenden Vorschaltgeräten (EVG) abgelößt. Aussschließlich elektronische Vorschaltgeräte werden für den Betrieb von LED-Modulen benötigt.
Der Vorteile von EVG sind ihre geringere Verlustleistung und ein schonender Lampenbetrieb. Im Vergleich zu den magnetischen Vorschaltgeräten ist die Lebensdauer der EVG sind so hoch anzusetzen. Die übliche Lebensdauer von EVG ist mit 30.000 bis 50.000 Betriebsstunden anzusetzen.
  
EMFElektromagnetische Felder
  
EMVElektromagnetische Verträglichkeit
  
EnQInitiative für Energie-Intelligenz. Internet: www.en-q.de
  
 ENEC-Zeichen

Das ENEC-Zeichen (European Norms Electrical Certification) ist ein europäisches Prüf- und Zertifizierungszeichen für Leuchten und elektrische Komponenten in Leuchten. Mit dem Zeichen wird die Übereinstimmung eines Produktes mit dem z. Zt. geltenden europäischen Normenbestätigt. Die Prüfung erfolgt auch in der laufenden Produktion und wird durch Inspektoren der jeweiligen Prüfinstitute dokumentiert. Das ENEC-Zeichen wird in Verbindung mit der Identifikationsziffer der nationalen Prüfinstitution sowie häufig mit deren eigenem Logo abgebildet. (In Deutschland ENEC 13 und VDE)


 

F
  
Farbwiedergabeindex Ra

Unter Farbwiedergabeindex (englisch Colour Rendering Index, CRI) versteht man eine photometrische Größe, mit der sich die Qualität der Farbwiedergabe von Lichtquellen gleicher korrelierter Farbtemperatur beschreiben lässt. Die abgekürzte Schreibweise für den Farbwiedergabeindex ist Ra. Hierbei steht das Index-a für allgemeiner Farbwiedergabeindex, der nur die Werte der ersten acht Testfarben nach DIN 6169 einbezieht.

Ra=100 kennzeichnet eine Lichtquelle, die alle farben optimal wiedergibt. Niedrigere Ra-Werte kennzeichnen Lichtquellen mit weniger guten Farbwiedergabeeigenschaften.

Je nach Einsatzort und Sehaufgaben sollte künstliches Licht eine angepasste Farbwiedergabe ermöglichen Bereiche mit geringeren Anforderungen (z.B. auch Straßenbeleuchtung) kann mit Leuchtemitten ausgestattet werden, die eine geringere Farbwiedergabe aufweisen. 
 
Farbwiedergabe-
eigenschaft
Farbwiedergabe-
stufe
Farbwiedergabe-
index Ra
Lampenbeispiele
Sehr gut1 A> 90

- Glühlampen
- De luxe Leuchtstofflampen
- Halogen-Metalldampflampen

- LED

 1 B80 - 89- Dreibanden Leuchtstofflampen
- Halogen-Metalldampflampen NDL oder WDL
Gut2 A70 - 79- Standardleuchtstofflampen Farbe 10 und Farbe 25
 2 B60 - 69- Standardleuchtstofflampen Farbe 30
Befriedigend340 - 59- Quecksilberdampfhochdrucklampen
Oft ausreichend4< 39- Na-Hochdruck und Niederdruckentladungslampen
  
FehlerstromStrom, der durch einen Fehler in der Isolation eines Gerätes über Kriech- oder Luftstrecke entsteht.
  
FehlerstromschutzschalterEin Fehlerstromschutzschalter, FI-Schutzschalter oder FI-Schalter ist eine elektrische Schutzeinrichtung in Niederspannungsnetzen. In der EU ist die englische Bezeichnung RCD (Residual Current Device, sinngemäß Reststromschutzgerät) in der Normung üblich. In Europa werden Fehlerstromschutzschalter normalerweise zusätzlich zu den Überstromschutzeinrichtungen in der Unterverteilung installiert. Es gibt auch die Kombination in Form des RCBO, welcher die Funktion des Fehlerstromschutzschalters und Leitungsschutzschalters in einer Einheit vereint. In der Abkürzung FI steht F für das Wort Fehler und I ist das Formelzeichen für den elektrischen Strom; ähnlich steht das U beim FU-Schutzschalter (Fehlerspannungsschutzschalter) für die elektrische Spannung.
  
FELV
Funktionskleinspannung ohne sichere Trennung (Functional extra-low voltage)
  
FGLFördergemeinschaft Gutes Licht. Internetseite: www.licht.de
  
FGSVForschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, Köln
G
  
Gasentladungslampe.
  
GesichtsfeldGesichtsfeld ist das Gebiet der visuellen Wahrnehmung. Beim beidäugigen Sehen reicht das Gesichtsfeld bei gerader Kopfhaltung in vertikaler Richtung von bis 60° nach oben und 70° nach unten und horizontal mehr als 80° nach beiden Seiten. Weil die farbsehtüchtigen Rezeptoren (Zapfen) überwiegend im Zentrum der Netzhaut angeordnet sind, ist das Gesichtsfeld für Farberkennung deutlich kleiner. Für die Adaptation ist nur ein zentrales Feld von ± 20° wirksam.
  
Glühlampe

Die Glühlampe oder Glühfadenlampe (früher Glühlicht) ist eine künstliche Lichtquelle. Umgangssprachlich werden Glühlampen wegen der Form als Glühbirnen bezeichnet. In der Glühlampe wird ein elektrischer Leiter aus Wolframdurch elektrischen Strom aufgeheizt und dadurch zum Leuchten angeregt. Dieser Wolframfaden ist rund 1m lang und 0,02mm dick. Die weit verbreitete Bauform der Glühlampe mit Schraubsockel wird fachsprachlich als Allgebrauchslampe bezeichnet (abgekürzt A-Lampe oder AGL).
Sie wird heute sehr oft noch zur Wohnraumbeleuchtung eingesetzt. In der Europäischen Union, der Schweiz, Australien und einigen anderen Ländern ist aus Energiespargründen ein Herstellungs- und Vertriebsverbot von Glühlampen mit geringer Energieeffizienz (Energielabel E, F und G) geplant, schon beschlossen oder bereits in Kraft.
Die Glühfaden der Glühlampe sendet im Betrieb Infrarotwellen aus. Bei zunehmender Temperatur des Glühfadens wird die Wellenlänge der ausgesendeten Strahlung immer kürzer, bis sie den Wellenbereich von 380nm (violett) bis 780 nm (rot) erreicht. Der Anteil, der dabei als sichtbares Licht abgegeben wird, ist jedoch sehr gering und liegt bei ca. 7%. Der Rest der eingesetzten Energie wird im Bereich der Infrarotstrahlung erzeugt und geht als Wärme verloren.

H
  
Halogen-KreisprozessHalogen in einem Lampenkolben verbindet sich im äußeren, kühlen Bereich des Lampenkolbens mit dem von der Glühlampenwendel verdampften Wolfram zu einem Wolfram-Halogen-Molekül, das dann an der heißen Wendel wieder zerfällt und am Glühfaden das Wolfram absetzt.
  
Helladaptation.
I
  
IsoluxkurvenEs handelt sich um die Kurven, welche die Punkte auf der Straßenebene miteinander verbinden, die über die gleiche horizontale Beleuchtungsstärke verfügen. Um an einem bestimmten Punkt die Beleuchtungsstärke EP zu berechnen, die von einer Leuchte erzeugt wird, welche in einer anderen als der hier angegebenen Höhe installiert ist, ist wie folgt zu verfahren: - Aus dem Isolux- Diagramm den Wert für die Beleuchtungsstärke E* in der Entfernung d* = (d/h1) x h in der gleichen Richtung wie Punkt P entnehmen. - Der gesuchte Wert EP ergibt sich durch folgende Gleichung:
EP = E* x (h/h1)2. Die angegebenen Werte sind absolut und beziehen sich nicht auf 1000 lm.


 

J
  
..
K
  
KVG / VVGMan unterscheidet bei den Vorschaltgeräten die Klasse der Magnetischen Vorschaltgeräte (KVG, VVG) und der Elektronischen Vorschaltgeräte (EVG). Konventionelle Vorschaltgeräte (KVG) dürfen  wegen ihrer schlechten Energieeffizienz seit 2005 nicht mehr auf den Markt gebracht werden. Die Verlustarmen Vorschaltgeräte (VVG) haben zwar eine geringere Verlustleistung als KVG, sind jedoch nicht so effizient wie Elektronische Vorschaltgeräte (EVG). 


KonverterIn der Elektrotechnik wird der Begriff Konverter für Stromrichter verwendet. Stromrichter wandeln eine eingespeiste elektrische Stromart (Gleichstrom, Wechselstrom) in die jeweils andere um oder es werden Charakteristische Parameter wie Spannung oder Frequenz geändert.
L
  
LED
Light Emitting Diode
Eine LED ist ein Halbleiterelement, welches bei Anlegen einer Spannung Licht abgibt. Im Gegensatz zu Glühlampen, die thermische Strahler sind, emittieren Leuchtdioden monochromatisches Licht in einem begrenzten Spektralbereich. Dies macht sie so effizient gegenüber anderen Lichtquellen, bei denen Filter den größten Teil des Farbspektrums erst aussortieren müssen. Bei modernen LED-Modulen werden bis zu 50% der eingesetzten elektrischen Energie von einer Leuchtdiode in Licht umgewandelt. Lediglich die restlichen 50% werden in Wärme umgewandelt. 
  
LED-Modul
Auf dem Leuchtenmarkt gibt es unterschiedlichste Konzepte und einzelne Leuchten in einer Straßenleuchte zu verbauen: :
- LED-Module,auf denen mehrere LEDs zu einem Gesamtmodul zusammengefasst werden. Diese Module sind etweder fest mit dem Leuchtenkörper verbaut oder austauschbar.
- Leuchten mit fest eingebauten LEDs
- Leuchten mit austauschbaren LEDs
Module sind meist zusätzlich mit der notwendigen Linsen oder Spiegeltechnik versehen, um das in den LED erzeugte Licht auf der Straße richtig zu verteilen.
  
LeuchtdichteDie Leuchtdichte L beschreibt den Helligkeitseindruck, den eine selbstleuchtende oder eine bestrahlte Fläche dem Beobachter vermittelt. Die Einheit ist : Candela pro Quadratmeter (cd/m²)
  
LeuchtstofflampeÄhnlich wie bei einer LED wird das Licht in einer Leuchtstofflampe nicht durch einen thermischen, sondern über einen elektrisch-, chemischen Prozess erzeugt. In einer Glasröhre, die an der Innenseite mit einem Leuchtstoff beschichtet ist, wird eine gringe menge Quecksilber eingebracht. Legt man eine genügend hohe Spannung an, werden die Quecksilberatome von den freine Elektronen getroffen und beginnen, ultraviolette Strahlung im Bereich 185nm bis 254nm abzugeben. Diese Strahlung wird von der Leuchtschicht absobiert und in sichtbares Licht umgewandelt.
  
Licht

Licht lässt sich als elektromagnetische Welle definieren. Der gesamte Frequenzbereich erstreckt sich von energiearmen Wellen wie beispielsweise Radiowellen bis hin zu energiereichen Röntgen- und Gammastrahlen. Das Spektrum des sichtbaren Lichts ist nur ein kleiner Bereich. Dieser liegt bei etwa 370 nm (violett) bis zu 750 nm (rot). 

  
LichtausbeuteDie Lichtausbeute ist ein Maß für die Effizienz der Umwandlung elektrischer Energie in sichtbares Licht. Sie setzt sich aus dem von einem Leuchtmittel abgegebenen Lichtsstrom und der von ihm aufgenommenen Leistung zusammen und wird in Lumen pro Watt angegeben (lm/W).
  
LichtfarbeDie Lichtfarbe wird sehr gut durch die ähnlichste Farbtemperatur beschrieben. Hierbei lassen sich drei Hauptgruppen unterscheiden: Warmweiß < 3300 K; Neutralweiß 3300 - 5000 K; Tageslichtweiß > 5000 K. Trotz gleicher Lichtfarbe können Lampen aufgrund der spektralen Zusammensetzung des Lichtes sehr unterschiedliche Farbwiedergabe-Eigenschaften besitzen.
  
LichtstärkeDie Lichtstärke I kennzeichnet die Lichtausstrahlung einer Lichtquelle in eine bestimmte Richtung. Die räumliche Lichtstärkeverteilung einer Leuchte wird in Form von Kurven, den sog. Lichtstärkeverteilungskurven (LVK) dargestellt. Die Lichtstärke wird in Candela (cd) gemessen.
  
Lichtstärkeverteilungskurve 
  
LichtstromDie von einer Lichtquelle abgegebene Lichtleistung Einheit: Lumen (lm) Formelzeichen: Φ
  
Li-Fi

Li-Fi (englisch light fidelity) ist eine optische drahtlose Technologie zur Datenübertragung. Im Gegensatz zu WLAN oder anderen Funktechnologien arbeitet Li-Fi mit dem Spektrum des Lichts – genauer gesagt mit sichtbaren Licht oder Infrarotstrahlung. Li-Fi ist ein Begriff, der sich genau wie Wi-Fi von High-Fidelity (kurz Hi-Fi) ableiten lässt.
Im Vergleich zur Funkübertragung steht bei der optischen Übertragung eine größere Bandbreite zur Verfügung, was theoretisch auf gleichem Raum eine höhere Anzahl von Datenkanälen erlaubt. Außerdem ist das Übertragungsverfahren auch in Bereichen einsetzbar, wo Funksignale wegen der elektromagnetischen Verträglichkeit problematisch sein können, etwa in Flugzeugen oder Krankenhäusern. Ferner ist die Nutzung der optischen Übertragung sicherer, da ein Angreifer physischen Zugang zu der Lichtquelle haben müsste, um Datenpakete abzufangen beziehungsweise zu manipulieren.

  
LiTGDeutsche Lichttechnische Gesellschaft e.V., Berlin
M
  
Managementsystem

Managementsysteme in der Beleuchtungstechnik bieten die Möglichkeit, Beleuchtungssysteme zu steuern, zu überwachen, zu schalten und zu überwachen. Oftmals sammeln die Systeme verschiedene betriebsdaten, die aus verschiedenen Wegen ausgelesen und analysiert werden können. Die Datenübertragung erfogt bei Managementsystemem auf verschiedene Arten, wie z.B. über Powerline, Steuerkabel oderauch über Funk.

Managementsysteme können ihre technischen Möglichkeiten in Verbindung mit LED-Beleuchtung besser nutzen.

  
MindestlebensdauerDie Mindestlebensdauer ist die Lebensdauer, die Lampen, Vorschaltgeräte, LED-Module und andere Betriebsmittel unter genormten Bedingungen erreichen müssen.
  
Mittlere Lebensdauer von Lampen

Die Angabe der mittleren Lebensdauer besagt, dass bis zu diesem Wert 50% der eingesetzten Lampen ausgefallen sein können, wobei die Prüfung unter Normbedingungen stattfinden muss.

Dies bedeutet z.B. bei Leuchtstofflampen im wesentlichen Betrieb an Nennspannung und bei 25° C Umgebungstemperatur sowie ein Schaltrythmus von 2h 45 Minuten ein, 15 Minuten aus. Die mittlere Lebensdauer kann beim Betrieb an elektronischen Vorschaltgeräten verbessert werden.

Hochdruckentladungslampen werden in der Regel mit einem Schaltrythmus von 11 Stunden an, 1 Stunde aus, an 230V getestet.



N
  
NatriumdampflampeDie Natriumdampflampe gehört in die Kategorie der Metalldampflampen. Anders als Leuchtstofflampen benötigen Natriumdampflampen keinen fluoreszierenden Leuchtstoff. Bei diesen Lampen erzeugt die Gasentladung selbst schon sichtbares Licht, und es muss nicht erst in dieses umgewandelt werden. Dadurch wird der Wirkungsgrad deutlich erhöht, zumal das menschliche Auge in diesem Farbbereich besonders empfindlich ist.
Das recht monochromatische Licht (besonders von Natriumdampf-Niederdrucklampen) ermöglicht kaum Farbsehen. Allerdings ist das Kontrastsehen in diesem Bereich des Farbenspektrums hoch. Natriumdampflampen werden zur Nachtbeleuchtung von Verkehrswegen, öffentlichen Plätzen, Industriegeländen, auch auf militärischem Gelände eingesetzt. Das gelbe Licht lockt Insekten weniger an und ist aus Wartungs- und Umweltschutzgründen erwünscht. In der Straßenbeleuchtung kommen Natriumdampflampen heute hauptsächlich als Natriumdampf-Hochdrucklampen zum Einsatz.
Natriumdampflampen benötigen ein Vorschaltgerät und ein Zündgerät. Spezielle Natriumdampflampen – welche als Ersatz für Quecksilberdampf-Hochdrucklampen in der Straßenbeleuchtung entwickelt wurden – kommen ohne Zündgerät aus. Sie besitzen eine interne Zündeinrichtung, sind aber nur in kleineren Nennleistungen erhältlich.
O
 OLEDOrganische lichtemittierende Diode. Die extrem dünnen Panels, deren Form sich flexibel verschiedener Oberflächen anpassen kann, sparen Platz und Energie. Sie enthalten weder Quecksilber noch andere Giftstoffe und recyclefähig.
 Optische StrahlungOptische Strahlung umfasst kurzwellige ultraviolette Strahlung (UV) (100 bis 380 nm), das sichtbare Licht mit 380 bis 780 nm Wellenlänge und langwellige infrarote Strahlung (IR) (780 mm bis 1 Millimeter)
  
 .
  
 .
P
  
PollerleuchtenAls Pollerleuchten werden Außenleuchten bezeichnet, die aus geringer Höhe Wege und Plätze beleuchten. Die übliche Lichtpunkthöhe leigt bei Pollerleuchten bei 0,8m bis 1,5m. Oft sind diese Leuchten auch mit optischen Systemen ausgestattet zur gezielten Lichtlenkung. Das bevorzugte Leuchtenmittel heute ist die LED, es finden sich aber vereinzelt auch noch Pollerleuchten mit konventionellen Leuchtmitteln auf dem Markt.
  
..
  
..


Q
  
Quecksilberdampflampen

Die Quecksilberdampflampe ist eine Gasentladungslampe mit Quecksilberdampffüllung. Zusätzlich zum Quecksilber, welches aufgrund des bereits bei Raumtemperatur geringen Dampfdruckes teilweise in gasförmiger Form vorliegt, enthält sie stets auch ein Edelgas (meist Argon), um die Zündung zu erleichtern.

In der Straßenbeleuchtung kommt die seit langer Zeit im Einsatz befindliche Quecksilberdampf-Hochdrucklampe immer noch zum Einsatz. Ab dem Frühjahr 2015 wird jedoch dieser Lampentyp EU-weit kein CE-Zeichen mehr erhalten und darf somit ab diesem Zeitpunkt nicht mehr in den Handel gebracht werden.

Quecksilberdampf-Niederdrucklampen sind in der Straßenbeleuchtung ebenfalls im Einsatz, wobei diese eher bekannt sind als Leuchtstofflampen und Kompaktleuc

  
..
  
..


 

R
  
ReflektorGlänzende oder hochglänzende Reflektoren in Leuchten dienen der Lichtlenkung. Mit der Bauart des Reflektors kann die Lichtstärkeverteilung und der Ausstrahlwinkel beeinflusst werden.


ReflexionsgradDer Reflektionsgrad besagt, wie viel Prozent des auf eine Fläche fallenden Lichtstroms wieder reflektiert wird. Helle Flächen haben einen hohen Reflektionsgrad, dunkle Flächen einen niedrigen. Weiße Flächen haben einen Reflektionsgrad von ungefähr 85%. Helle Fahrbahnoberflächen (Beton) reflektieren das auftreffende Licht besser als dunkle Straßenbelege (Asphalt). Mit hellen Fahrbahnbelegen und hellen Reflektionsflächen (Wände) kann in der Tunnelbeleuchtung Lichtleistung eingespart werden.


RGB / RGBWDie Farbmischung von Licht mit Hilfe von Lichtquellen in den Farben Rot, Grün und Blau wird mit den entsprechenden Buchstabenfolge "RGB" abgekürzt. Um eine bessere weiße Lichtfarbe zu erzeugen wird oft eine zusätzliche weiße Lichtquelle verwendet. Diese Farbmischung wird mit RGBW gekennzeichnet.
  
..
S
  
Schutzart

Leuchten müssen mechanisch so ausgelegt sein, dass Fremdkörper und Feuchtigkeit möglichst nicht eindringen können. Zur Kennzeichnung der Schutzart wird das IP-Kennziffernsystem „Ingres Protection" mit zwei Kennziffern verwendet.

Die erste Kennziffer hinter dem IP (1 bis 6) beschreibt den Fremdköperschutz, die zweite Kennziffer (1 bis 9) den Feuchtigkeitsschutz. Die höhere Schutzart schließt jeweils die niedrigere mit ein. Wird eine der beiden Schutzartkennziffern nicht ausgewiesen, steht dafür ein großes „X" für „ungeprüft". Schutzarttabelle

  
SchutzklasseBau- und Betriebsart bestimmen die Schutzklasse von Leuchten. Den Umfang der Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag beschreiben drei Schutzklassen nach DIN VDE 0711. Schutzklassentabelle
  
Smart CitySmart City ist ein Sammelbegriff für gesamtheitliche Entwicklungskonzepte, die darauf abzielen, Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver zu gestalten. Diese Konzepte beinhalten technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen. Der Begriff findet auch im Stadtmarketing und bei großen Technologiekonzernen Verwendung.
  
SMD-LEDSMD-LEDs (Surface Mounted Devices) sind extrem kleine LEDs und werden für die industrielle Fertigung von LED-Produkten genutzt. Sie werden direkt auf die Leiterplatte geklebt und anschließend im Lötbad kontaktiert. Wie verdrahtete LEDs sind sie bereits verkapselt. SMD-LEDs lassen sich flexibel verarbeiten und sind die Bauform, die am häufigsten in LED-Leuchten und LED-Modulen verbaut werden. SMD-Bauformen werden sowohl mit Low-Power- als auch mit High-Power-LEDs bestückt. Sie ermöglichen die Produktion extrem flacher und schmaler, dabei ausgesprochen leistungsfähiger Module.
T
  
..
  
..
  
..
U
 UGRDas Verfahren des „Unified Glare Rating” (UGR) wurde von der Internationalen Beleuchtungskommission CIE (Commission International de l'Eclairage) entwickelt, um die Bewertung der Blendung weltweit zu vereinheitlichen.
Im Gegensatz zum Vorgängerverfahren, bei dem die Blendung durch die Leuchtdichten einer einzelnen Leuchte beurteilt wurde, wird beim UGR-Verfahren die Blendung der gesamten Beleuchtungsanlage für eine definierte Beobachterposition berechnet. DIN EN 12464-1 gibt den UGR-Referenzwert für einen Standardraum an. Moderne Lichtplanungsprogramme ermöglichen eine genaue Berechnung des UGR-Wertes für eine definierte Beobachterposition im Raum. 
Je niedriger der UGR-Wert, desto geringer ist die Blendung. Zusätzlich erfolgt die Angabe des Elevationswinkels mit 65, 75 oder 85 Grad für Leuchtdichten kleiner als 1.000 Candela/Quadratmeter (Verhältnis Lichtstärke / Fläche). Hierbei handelt es sich um den Grenzwinkel, oberhalb dessen die Leuchte rundum eine Leuchtdichte von 1.000 Candela/Quadratmeter hat.
..
  
..
  
..


V
  
VDEVerband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V., Frankfurt  www.vde.com
  
VDEWVereinigung Deutscher Elektrizitätswerke e.V.


 VVG / KVGMan unterscheidet bei den Vorschaltgeräten die Klasse der Magnetischen Vorschaltgeräte (KVG, VVG) und der Elektronischen Vorschaltgeräte (EVG). Konventionelle Vorschaltgeräte (KVG) dürfen  wegen ihrer schlechten Energieeffizienz seit 2005 nicht mehr auf den Markt gebracht werden. Die Verlustarmen Vorschaltgeräte (VVG) haben zwar eine geringere Verlustleistung als KVG, sind jedoch nicht so effizient wie Elektronische Vorschaltgeräte (EVG).
..


W
  
Wirkungsgrad, optischerVerhältnis des aus einer Leuchte austretenden Lichtstroms Φ, zu der Summe der von den Lampen hierbei einzeln erzeugten Lichtströme
  
Wartungsfaktor MF (Maintenance Factor)

Der Wartungsfaktor setzt sich zusammen aus:
LLMF: Lampenlichtstrom-Wartungsfaktor (Lamp Lumen Maintenance Factor)

LSF: Lampenlebensdauerfaktor (Lamp Survival Factor)
LMF: leuchtenwartungsfaktor (Luminaire Maintenance Factor)
SMF: Oberflächenwartungsfaktor (wird benannt, wenn sich durch Verschlechterung der Reflektionseigenschaften von Oberflächen der Beleuchtungswirkungsgrad verschlechtern kann)
MF = (LLMF x LSF) x LMF x (SMF)



Wärmemanagement bei LED´sInsbesondere die Betriebs- und Umgebungstemperatur ist von essentieller Bedeutung: je kälter, desto besser. Wird die Temperatur zu hoch, lässt der Lichtstrom nach und die Lebensdauer verkürzt sich. Deshalb gehört zu effektiven und effizienten LED-Systemen immer auch ein einwandfrei funktionierendes Wärmemanagement. Die Wärmeentwicklung entsteht dabei nicht durch das Glühen, sondern hauptsächlich durch den Stromfluss im Halbleitermaterial selbst.
..



 

X
  
..
  
..
  
..


Y
  
..
  
..
  
..



 

Z
Zigbee Light LinkIntelligente, drahtlose Lichtsysteme vernetzen mithilfe dieses Standards LED-Lichtquellen und steuern Beleuchtungssituationen. In der Regel wird dafür eine eigene Basisstation als Gateway benötigt. Diese ist an den Router gekoppelt und transferiert die von einem Smartphone oder Tablet ausgehenden Befehle in das Zigbee-Format. Es lassen sich Lichtstimmungen speichern – wie gedimmtes oder farbiges Licht – und per App aufrufen.
..
  
..
  
..

 

  Zum Seitenanfang