Lichtmaste gehören zu der Gruppe der Leuchtenträger. Ebenfalls zu den Leuchtenträger gehören Ausleger, Wandarme oder Abspannseile. All diese Einrichtungen müssen einschließlich ihrer Gründung , Verankerung und Befestigung so ausgelegt sein, dass sie allen statischen und dynamischen Beanspruchungen, denen sie unterworfen sind, während ihrer Lebensdauer standhalten. Lichtmaste sind die häufigsten verwendeten Leuchtenträger. Es gibt sie in allen erdenkbaren Formen und Abmessungen.  
  
  
Man unterscheidet:
  • Gerade Maste und Auslegermaste
  • Zylindrische, konische, abgesetzte Maste
  • Runde, quadratische mehreckige Maste
  • Gittermaste und Sonderformen
  • Maste aus Stahl (verzinkt), Aluminium, Stahlguss, Holz, Stahlbeton, Kunststoff, Aluminiumguss, Edelstahl

 

 Ab 01.02.2005 müssen alle Lichtmaste (Stahl, Aluminium) von demjenigen, der einen Lichtmast in den Handelsverkehr bringt, mit einem CE-Zeichen versehen werden.

Für die Lichtmaste besteht die europäische Norm DIN EN 40, in der die grundlegenden Anforderungen genannt sind. Maßgebend für die Bemessung der Lichtmaste sind die Beanspruchung durch:

 

  • Eigenlast
  • Windlast
  • Leuchten
  • Zusatzlasten, wie Schilder
  • Straßenverkehr
Verzinkte Stahlmaste sollten zum Schutz der Zinkschicht im Luftbereich mit einer Beschichtung auf Dispersionsbasis versehen werden.
In dem besonders korrosionsgefährdeten Bereich der Erdübergangszone sind zusätzliche Maßnahmen zu treffen. Bewährt haben sich vor der Verzinkung aufgeschweißte Stahlmanschetten, nachträglich aufgebrachte Kunststoffmanschetten, Binden mit Epoxydharztränkung sowie Beschichtungen aus Kombinationen von Epoxydharz und Steinkohleteerpech. Nur ordnungsgemäß aufgebrachte Schutzvorrichtungen gewähren einen ausreichenden Korrosionsschutz. Andernfalls wird Korrosion noch unterstützt und beschleunigt.

Siehe auch Mastgründung
Weiteres zum Thema: Verzinken, Standsicherheitsprüfung

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