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In den letzten Jahren gewannen die kleinen Kreisverkehrsplätze immer mehr an Bedeutung. Besonders die günstige Auswirkung auf die Verkehrssicherheit und den Verkehrsablauf sowie die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung haben die Anwendung kleiner Kreisverkehrsplätze gefördert.
Kreisverkehrsplätze werden innerhalb bebauter Gebiete beleuchtet, wenn die zuführenden Straßen beleuchtet sind. Dies dient der Erkennbarkeit des Knotenpunktes bei Nacht durch die Unterbrechung der durchgehenden Leuchtenreihe und der Ausleuchtung der Überquerungsstellen für Fußgänger und Radfahrer. Zur Sicherheit und besseren Erkennbarkeit von Fußgängern und Radfahrern bei Dunkelheit ist darauf zu achten, dass auch die auf den Knotenpunkt zu- und vom Knotenpunkt wegführenden Geh- und Radwege ausreichend beleuchtet sind. Bei Fußgängerüberwegen sind bezüglich der Beleuchtung die Anforderungen der R-FGÜ zu beachten.
In der Regel wird das Beleuchtungsniveau im Kreisverkehr so projektiert, dass etwa der 1,5-fache Wert der zuführenden, beleuchteten Straßen erreicht wird. Dabei sollten 60lx in der Regel nicht überschritten werden.

Prinzipiell sollen Kreisverkehrsplätze von außen beleuchtet werden, d. h. von der Kreisinsel aus erfolgt keine Beleuchtung der Verkehrsflächen.
Bewährt haben sich folgende Positionen für die Lichtmaste:
- auf den Fahrbahnteiler
- jeweils seitlich an den Überquerungsstellen
- zwischen den Knotenpunktzufahrten.

Außerhalb bebauter Gebiete sind Kreisverkehrsplätze in der Regel nicht beleuchtet.