In vielen Kommunen wird darüber diskutiert, wie man Kosten in der Straßenbeleuchtung sparen kann. In einigen Gemeinden in Deutschland ist man dazu übergegangen, jede zweite Leuchte in den Nachtstunden abzuschalten.
Das dies eine gefährliche Maßnahme ist zeigt das untere Beispiel. Ein Fußgänger, der eine gut beleuchteten Straße überquert, ist für einen herannahenden Autofahrer gut zu erkennen (Bild 1). Schalten wir nun jede zweite Leuchte ab, so bildet sich eine Dunkelzone und ein Fußgänger ist so gut wie nicht mehr erkennbar. Auch andere Hindernisse, wie Tiere, verlorene Ladung oder ein offener Kanaldeckel verschwieden im Dunkel. (Bild 2)

 

 

 

Beleuchtung in Betrieb (Bild 1)

Jede zweite Leuchte ausgeschaltet (Bild 2)



 

 

Dass das Argument "Der Autofahrer bingt sein Licht mit" nicht gilt, sehen Sie hier.

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