Seit vielen Jahren ist sich die Weltgemeinschaft einig, dass Klimaschutz eines der hochrangigsten Ziele in den nächsten Jahrzehnten sein muss. Leider werden die eigenen wirtschaftlichen Interessen der einzelnen Länder teilweise noch wichtiger angesehen. Gerade die beiden großen Industriestaaten USA und China sehen Maßnahmen zum Klimaschutz nur als sinnvoll an, wenn ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen nicht beeinträchtigt werden. Auf den Klimaschutzkonferenzen  in Rio de Janeiro (1992), Berlin (1995), Kyoto (1997), Den Haag (2000), Bonn (1999 und 2001), Buenos Aires (1998 und 2004), Nairobi (2006), Bali (2007), Oslo (2008), Kopenhagen (2009) und Cancún/Mexico (2010) wurden die Probleme thematisiert. Mit der Unterschrift unter das Protokoll der Konferenz 1997 in Kyoto haben sich viele Staaten dazu verpflichtet, durch nachhaltige Energieeinsparmaßnahmen der fortschreitenden Umweltbelastung und damit -zerstörung entgegen zu wirken. Demnach hat sich die Europäische Union verpflichtet, den Ausstoß von umweltschädlichen Treibhausgasen zwischen 2008 und 2012 um 8% zu reduzieren bezogen auf den Wert von 1990. Dazu hat die EU eine Reihe von Verordnungen erlassen, die auch die Straßenbeleuchtung betreffen. Weiterführend hat sich die deutsche Regierung 2005 das eigene Ziel gesetzt, den Ausstoß von gefährlichen Treibhausgasen bis 2012 sogar um 21% zu reduzieren. Auf der 16. UN-Klimakonferenz in Cancún, sollte der in Kopenhagen gescheiterte Versuch fortgesetzt werden, ein rechtlich verbindliches Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll zu beschließen. Der Gipfel endete mit dem Minimalziel, das Kyoto-Protokoll bis 2012 fortzusetzen.