Sehr ähnlich der Tonfrequenzrundsteuertechnik funktioniert auch die Europäische Funk-Rundsteuertechnik kurz EFR. Die Datenübertragung erfolgt bei dieser Art der Steuerung nicht über die  Stromversorgungsnetze sondern über Funk im Langwellenbereich. Per Definition handelt es sich bei Langwelle um den Frequenzbereich von (30 bis 300)kHz. In der Installation findet man die EFR Empfänger entweder in der Unterverteilung zur Steuerung des Beleuchtungskabels oder in jedem Leuchtpunkt wieder. Wird das Beleuchtungskabel geschaltet, kommt für Energieeinsparmaßnahmen meist 2-lampige Leuchten zum Einsatz, so dass in den nächtlichen Stunden eine Lampe wechselseitig abgeschaltet werden kann. Alternativ wird führt eine Steuerader zu den Leuchten,  mit dessen Hilfe magnetischem Vorschaltgeräte in den leistungsreduzierten Betrieb versetzt werden. Die gleiche Funktionalität findet man ebenfalls vor, wenn der Empfänger in jeder Leuchte zum Einsatz kommt, weil der Betreiber sich gegen ein dediziertes Beleuchtungskabel entschieden hat und deshalb die Beleuchtungsanlage mit direkt von der Netzleitung versorgt.  Die zumeist realisierten Energieeinsparungskonzepte sind bei dieser Art der Beleuchtungssteuerung 2-/1-lampiger Betrieb oder der Leistungsreduzierbetrieb mit einer Energieeinsprung von maximal 35%. Die Einschränkungen die das System mit sich bringt sind groß, sie lassen sich aber trotzdem mit dem richtigen Ansatz überwinden und bieten mit den LICS Outdoor Komponenten fast die gleichen Energie-Einsparmöglichkeiten wie ausgewachsene Beleuchtungsmanagement Systeme.

 

 

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