zumtobelZumtobel: Trennung von CEO Ulrich Schumacher
Der frühere Infineon-Chef gibt beim Leuchtenhersteller Zumtobel in Dornbirn auf. Der 59-jährige hat sich mit der Gründerfamilie überworfen. Wie das Handelsblatt schreibt, war der Rücktritt von Ulrich Schumacher als CEO des österreichischen Lichtkonzerns Zumtobel keine wirkliche Überraschung. .

 Denn seit Wochen hing der Hausegen im Konzern schief. Die Gründerfamilie und teile des Vorstandes und Aufsichtrates waren verschiedener Meinung.
Auslöser der Kontroverse ist der Einfluss der Familie Zumtobel auf das operative Geschäft. Das missfiel dem Management und entspricht aus Sicht der Konzernführung nicht den gesetzlichen Vorgaben, hieß es aus Unternehmenskreisen in Dornbirn. Schumacher führte seit Oktober 2013 den Leuchtenhersteller aus Vorarlberg. 2016 hatte der gebürtige Rheinländer seinen Vertrag um weitere drei Jahre verlängert. Der Haussegen hing bei Zumtobel zwischen Management und Aufsichtsrat jedoch schon länger schief. Das früher enge und vertrauensvolle Verhältnis zum Chefkontrolleur Jürg Zumtobel gehörte schließlich schon seit Monaten der Vergangenheit an.

Neuer CEO bei Zumtobel ist Vertriebschef Alfred Felder.


 

Bilder: Zumtobel, Dornbirn